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Welche Systemeinstellungen gibt es?

Hier finden Sie eine Liste aller Systemeinstellungen und deren Beschreibung.

Allgemein

Tabelle 1: Allgemein
Einstellung Beschreibung
Region Passt den Freiton an die Region an und ermöglicht es Leitungen, eine Rufnummer im selben Land anzurufen, ohne die Landesvorwahl wählen zu müssen. Diese Standardeinstellung lässt sich für einzelne Leitungen oder Konferenzbrücken außer Kraft setzen. Manche Funktionen werden in nicht hier aufgelisteten Regionen nicht zur Gänze unterstützt.
Sprache Legt die Sprache der IVR-Systemmeldungen fest (z. B. Voicemail-Menüansagen). Diese Standardeinstellung lässt sich für einzelne Leitungen außer Kraft setzen.
Namenwahl-Verzeichnis Legt das verwendete Namenwahl-Verzeichnis fest, wenn interne Benutzer auf ihrem Telefon *11 wählen. Diese Einstellung hat keine Auswirkungen auf den Knoten „Verzeichnis“ in Wählplänen.
Zeitlimit für geparkte Anrufe Legt fest, wie lange ein geparkter Anruf gehalten wird, bevor er an die Person zurückgeleitet wird, die ihn geparkt hat.
Tabelle 2: Durchwahlen
Einstellung Beschreibung
Durchwahllänge Legt die erforderliche Länge aller Durchwahlen fest (mind. 3, max. 6 Stellen). Alle Durchwahlen im System müssen gleich lang sein. Video ansehen
Hinweis:Wenn Sie die Durchwahllänge ändern, überprüft das System, ob es doppelte oder ungültige Durchwahlen gibt. Bei Konflikten wird eine Liste der Durchwahlen mit den entsprechenden Fehlermeldungen angezeigt.
Tabelle 3: Meetings
Einstellung Beschreibung
GoToConnect-Meetingzugriff für alle Benutzer deaktivieren Hebt den Zugriff auf das Meetingsymbol in GoToConnect für alle Benutzer auf.
Hinweis: In Kürze! Wenn Sie mehrere UCC-Produkte haben, sehen Sie diesen Schieberegler nicht.
Tabelle 4: Standardwerte
Einstellung Beschreibung
Zeitzone Die Standardzeitzone des gesamten Systems (Video ansehen). Diese Einstellung lässt sich für einzelne Geräte sowie für die Zeitstempel von Voicemails an Leitungen, Rufgruppen und gemeinsame Voicemailboxen außer Kraft setzen.
Ortsvorwahl Die Standardvorwahl aller Leitungen, sodass Benutzer lokale Rufnummern anrufen können, ohne die Ortsvorwahl wählen zu müssen. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Leitungen außer Kraft setzen. Video ansehen
Anrufer-ID Die standardmäßige Anrufer-ID des gesamten Systems. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Leitungen außer Kraft setzen.
Playliste für Wartemusik Die standardmäßige Playliste für Wartemusik des gesamten Systems. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Leitungen, Rufnummern oder Warteschleifen außer Kraft setzen.
Firmenverzeichnis Das Standard-Firmenverzeichnis für alle Geräte. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Geräte außer Kraft setzen.
Persistente Ansicht des Firmenverzeichnisses aktivieren – optional Merkt sich Suchen in einem Firmenverzeichnis, sodass Sie eine Liste der zuletzt verwendeten Kontakte sehen können.
Hinweis: Wird nur von Polycom unterstützt.
Hintergrundsynchronisierung des Firmenverzeichnisses aktivieren – optional Ermöglicht die automatische Synchronisation des Firmenverzeichnisses.
Hinweis: Wird nur von Polycom unterstützt.
JBC Die Standard- JBC-Einstellung aller Geräte. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Geräte außer Kraft setzen.
Hinweis:Bei der Nutzung von JBC sind der ausgehende Proxy und der Registrierungsproxy deaktiviert.
Ausgehender Proxy – optional Der standardmäßige ausgehende Proxy aller Geräte, um Nachrichten an die GoToConnect-Server zu senden. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Geräte außer Kraft setzen.
Hinweis: GoToConnect konfiguriert den ausgehenden Proxy in der Regel, um bestimmte Netzwerkkonfigurationen zu berücksichtigen; er ist im Normalfall nicht erforderlich.
Registrierungsproxy – optional Der Registrierungsproxy, mit dem das Gerät konfiguriert wird. Diese Einstellung lässt sich für einzelne Geräte außer Kraft setzen.
Cisco Discovery Protocol (CDP) Ermöglicht es Geräten in Ihrem Netzwerk, Informationen (Standort, Einstellungen, Software-/Hardwarefunktionen usw.) mit anderen CDP-fähigen Geräten auszutauschen.
Hinweis: Protokolle für die Geräteerkennung werden in der Regel von GoToConnect konfiguriert, um bestimmte Netzwerkkonfigurationen zu berücksichtigen.
Link Layer Discovery Protocol (LLDP) Ermöglicht es Geräten in Ihrem Netzwerk, Informationen (Standort, Einstellungen, Software-/Hardwarefunktionen usw.) mit anderen LLDP-fähigen Geräten auszutauschen.
Hinweis: Protokolle für die Geräteerkennung werden in der Regel von GoToConnect konfiguriert, um bestimmte Netzwerkkonfigurationen zu berücksichtigen.

Aufzeichnung

Vor dem Aktivieren der Anrufaufzeichnung muss Ihr Remotespeicher eingerichtet worden sein.

Tabelle 5: Aufzeichnung konfigurieren
Einstellung Beschreibung
Alle eingehenden Anrufe aufzeichnen – optional Ermöglicht die Aufzeichnung aller eingehenden Anrufe. Die Aufzeichnungen werden in Ihrem Remotespeicher gespeichert.
Alle ausgehenden Anrufe aufzeichnen – optional Ermöglicht die Aufzeichnung aller ausgehenden Anrufe. Die Aufzeichnungen werden in Ihrem Remotespeicher gespeichert.
Hinweis:
  • Wenn die Anrufaufzeichnung systemweit und für eine einzelne Leitung, Rufgruppe oder Rufnummer aktiviert ist, wird nur eine Kopie des Anrufs aufgezeichnet.
  • Wenn die Anrufaufzeichnung systemweit oder für eine Rufnummer sowie eine einzelne Warteschleife aktiviert ist, werden mehrere Kopien desselben Anrufs aufgezeichnet. Die Aufzeichnung aus der Warteschleife enthält die Wartemusik nicht, während sie in den anderen Aufzeichnungen enthalten ist.
  • Wenn die Anrufaufzeichnung systemweit oder für eine Rufnummer sowie eine einzelne Konferenzbrücke aktiviert ist, werden mehrere Kopien desselben Anrufs aufgezeichnet. Die Konferenzbrücke beginnt mit der Aufzeichnung, wenn sich der erste Teilnehmer einwählt, und beendet sie, wenn der letzte Teilnehmer die Konferenz verlässt. Die anderen Aufzeichnungen erfolgen aus Sicht des jeweiligen Teilnehmers.
Tabelle 6: AWS-Speicher
Einstellung Beschreibung
Mit AWS verbinden Ermöglicht es Ihnen, Ihr Konto mit Ihrem persönlichen AWS-Konto zu verbinden.
Anrufaufzeichnungsformat Legt das Dateiformat für Aufzeichnungen fest.
  • .wav49: ergibt kleinere Dateien (empfohlene Standardeinstellung).
  • .wav: ergibt größere Dateien, die besser mit Mobilgeräten kompatibel sind.

Business Continuity

Tabelle 7: JBC-Konfiguration
Einstellung Beschreibung
MAC-Adresse Ein eindeutiger zwölfstelliger Wert, der auf der Unterseite Ihres JBC-Geräts zu finden ist.
Name Der zur Identifizierung des JBC-Geräts im Admin-Portal verwendete Name.
IP-Adresse Die interne IP-Adresse des JBC-Geräts. Dieses Feld ändert die Netzwerk-IP-Adresse des JBC-Geräts nicht. Sie wird von Telefonen verwendet, die für die Verbindungsherstellung über das JBC-Gerät konfiguriert sind, und teilt ihnen mit, wohin der SIP- (bzw. Telefonie-)Datenverkehr gesendet werden soll.
Hinweis:Konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen, wenn Sie den Analog-Failover-Dienst beziehen (für eingeschränkte Anruffunktionen während eines Internetausfalls, z. B. zum Wählen von 112) und an das JBC-Gerät ein Analog-Telefon-Adapter (ATA) angeschlossen ist:
PSTN-Gateway-URI Die URI-Adresse des ATAs. Die Adresse ist wie folgt zu formatieren: Protokoll:IP-Adresse:Portnummer (z. B. sip:10.10.10.16:5060).
Anzahl PSTN-Anschlüsse Gibt an, wie viele analoge Leitungen mit dem ATA verbunden sind.
Prioritätsnummern Diese Telefonnummern unterbrechen aktive Anrufe, damit während eines Internetausfalls eine Leitung freigegeben wird. Sie können mehrere Nummern hinzufügen, aber die Liste sollte nicht länger sein als die Gesamtanzahl Ihrer PSTN-Anschlüsse. 112 ist standardmäßig in allen Systemen konfiguriert. Sie müssen diese Nummer nicht extra hinzufügen.
Ausnahmenummern Diese Telefonnummern werden immer direkt zum ATA geleitet und über das reguläre Telefonnetz (PSTN) anstelle der GoToConnect-Plattform angerufen. Sie können reguläre Ausdrücke verwenden, um Übereinstimmungen mit Vorwahlen zu erhalten. Beispiel:
  • Übereinstimmung mit Landesvorwahl: "^33/d{9}$"
  • Übereinstimmung mit einer Ortsvorwahl: "^801/d{7}$"

Notrufstandorte

Tabelle 8: Benachrichtigung bei gewähltem Notruf
Einstellung Beschreibung
Notrufbenachrichtigungen senden E-Mail-Benachrichtigung, wenn jemand einen Notruf wählt.
E-Mail-Adresse für Warnungen Die E-Mail-Adresse des Empfängers.
Tipp: Über eine von Ihrem Mobilfunkanbieter speziell formatierte E-Mail-Adresse können Sie in Notfällen SMS-Benachrichtigungen versenden. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Anbieter.
Eigene Notrufnummern Eine Telefonnummer, für die Notrufbenachrichtigungen ausgelöst werden. Diese benutzerdefinierten Nummern können hilfreich sein, wenn Sie ein besonderes Protokoll für Notfälle haben – vielleicht gibt es vor Ort Sicherheits- oder medizinisches Personal, das bei weniger schwerwiegenden Notfällen hinzugerufen wird.
Tipp: Um beim Wählen einer internen Durchwahl eine Notrufbenachrichtigung auszulösen, müssen Sie die gewünschte Leitungsdurchwahl im Wählplan der Leitung (Finden und folgen) als einzigen Anrufschritt zu Ihrer eigenen Notrufnummer leiten.
Notrufstandort Der standardmäßige Notrufstandort.
Unterstandort der Geräte erforderlich (E112) Wenn Sie diese Option aktivieren, muss das Feld für den Unterstandort ausgefüllt oder als nicht auszufüllen markiert werden, bevor Sie Ihre Einstellungen speichern können.
Bestätigung des Gerätestandorts über externe IP aktivieren Wenn Sie diese Option aktivieren, werden Sie benachrichtigt, falls das Gerät seinen festgelegten Standort bzw. IP-Adressbereich verlässt.

Durchwahlzuordnung

Leitet eine Durchwahl bzw. einen Durchwahlbereich an eine andere Durchwahl um (z. B. die Durchwahlen 1240–1249 können alle zur Durchwahl 1100 führen). Diese Zuordnungsregeln werden nur von nicht zugewiesenen Durchwahlen befolgt.

Tabelle 9: Durchwahlzuordnungen
Einstellung Beschreibung
Muster Definiert die umzuleitenden Durchwahlen bzw. Durchwahlbereiche. Verwenden Sie für Durchwahlbereiche ein X:
  • 1XXX für die Durchwahlen 1000 bis 1999
  • 12XX für die Durchwahlen 1200 bis 1299
  • 123X für die Durchwahlen 1230 bis 1239
Durchwahl Definiert das Ziel der umgeleiteten Durchwahlen.

Abrechnungsgruppen

Beschreibung
Abrechnungsgruppen sortieren gebührenpflichtige Rufnummern (DIDs) und Geräte auf Ihrer monatlichen Rechnung nach Gruppe (z. B. Standort, Abteilung, Buchhaltungscode), was Ihnen die interne Buchhaltung und das Berichtswesen erleichtert. Diese Abrechnungsgruppen lassen sich als .csv-Datei exportieren.